Sommerlager 2016

Vom 10. Juli bis 22. Juli 2016 waren wir in Lajoux JU im SoLa.

Tag 0 - Die Vorbereitung

Seit Donnerstag sind einige Leiter und Leiterinnen in Lajoux unseren Lagerplatz am Vorbereiten. Die Anderen haben sich zu Hause auf das Lager vorbereitet. Damit die nächsten 2 Wochen ein voller Erfolg werden.

Dieses Jahr hat das Lager grossen seit langem wieder einen Rekord bei den Anmeldungen gebrochen, dieses Jahr kommen 69 Personen (40 Kinder, 25 Leiter und 4 Köche) ins Sommerlager.

Tag 1 - Ankunft am Lagerplatz

Der Tag startete nach dem Abreisegottesdienst in der katholischen Kirche St. Jakob in Cham. Dort wurde von unserem Präses, Herrn Rey, die Entstehung des Begriffes Samariter näher gebracht. Im Grundsatz entstand er durch einen Samariter (eine Person welche aus Samarine stammte), er half der Person, welche ihm am nächsten war.

Nach diesem Gottesdienst kamen unsere "Samariter" aus der Küche zum Zug. Sie bereiteten uns ein herrliches Zmorgen. An diesem Zmorgen gab es noch die allerletzten Informationen zu dem Lager und dem Besuchstag. Die Gruppenfotos der Gruppen wurden natürlich auch noch gemacht.

Nun startete die Reise nicht standartgemäss mit dem Zug, sondern mit einem Heissluftballon… in Form eines Zuges… auf Gleisen.

Doch durch einen Berechnungsfehler kamen wir nur mit Zwischenstopp nach Lajoux. Wir landeten in Solothurn, dort mussten wir uns Teelichter eintauschen damit wir weiter fahren konnten.

Dies klappte schnell und unsere Reise konnte in der Savannenhitze der Schweiz vollendet werden.

Als wir auf dem Lagerplatz ankamen, sahen wir bereits die ersten wilden Tiere - afrikanische Bergkühe. Auf deren Areal haben wir unser Camp aufgeschlagen.

Nach diesem anstrengenden Tag fielen wir bald ins Bett und freuten uns schon auf den nächsten Tag.

Tag 2 - Reiseleitung und Aufbau des Campes

Heute bekamen wir Besuch von zwei interessanten Personen: Unserem Ranger und dem Reiseleiter zusammen mit dem Äffchen Pius. Sie haben uns bereits von weitem beobachtet und stellten fest, dass es unserem Camp an Infrastruktur mangelt. Daher bauten wir einige Latrinen, eine Dusche, ein Lavabo, ein Gruppenzelt und ein Hochtisch, damit wir während des Essens einen Ausblick über das ganze Gelände haben.

Da nach der Arbeit bei diesen hohen Temperaturen viele Teilnehmer durstig waren, endete der Wasservorrat in unserem Reservoir gegen Mittag, doch zum Glück kam bald die gewünschte Abkühlung in Form von Regen zu uns, und unser Wasserreservoir wurde wieder aufgefüllt.

Nach einem fruchtigen Mittagessen in Form von ’’Birchermüesli’’ ging es wieder ab die Post zurück zur am Vormittag begonnener Arbeit oder, falls diese schon vollbracht war, zu einer Neuen. Um vier wurden dann die hungrigen Mäuler der Arbeiter gefüllt und nachdem alle ihre Apfelschnitze und ihr Guetzli genossen haben, wurde wieder angepackt.  

Abends wurde dann ein leckeres Znacht vorbereitet und die Teilnehmer waren froh endlich fertig mit der Arbeit zu sein. Während dem Essen kam dann die Idee auf die neue Dusche einzuweihen und weil viele noch in unserem Tümpel plantschen wollten, wurde dies dann auch verwirklicht. Nachdem alle gewaschen waren traf man sich im Esszelt. Von dort hatten wir eine Tour, geführt von Reiseleiter, Ranger und Pius, bei der wir die verschiedenen Safariregeln erklärt bekamen. Am Ende der Tour wurde dann noch der Geburtstag einer Teilnehmerin gefeiert. Nun waren alle müde und konnten friedlich einschlummern.

Tag 3 - Bau unseres Safariautos

Nach unserem Zmorgen bekamen wir wieder einmal Besuch vom Ranger und dem Reiseleiter. Sie erklärten uns, dass wir ein Gefährt und einen erfahrenen Fahrer brauchen, um die Safari richtig beginnen zu können. Also machten wir uns in verschiedenen Gruppen auf, um Geld zu sammeln damit wir Material für unser perfektes Auto kaufen konnten. Als wir auch noch einen passenden Fahrer gefunden und eingestellt hatten, wurde unser Werk bewertet. Schlussendlich entschieden sich Ranger und Reiseleiter für ein schlichtes, jedoch absolut taugliches Modell.

Da nach dem Mittag viele ein wenig müde waren, machten wir verschiedene Posten in denen die Teilnehmer in Gruppen ihren Zusammenhalt beweisen mussten. Zwischendurch hatten wir ein leckeres Zvieri.  
Am Abend hatten wir mal etwas Abwechslung. Einige mutige von uns trugen sich am selben Morgen für ein Wettessen ein. Wie in einem Casino vereinbarten wir anderen Wetten, assen friedlich unsere Fotzelschnitten und amüsierten uns ab den gequälten Gesichtern. Als dann endlich alle fertig gegessen haben, holten wir unsere Jacken und packten uns dick ein da es schon recht abgekühlt. 

Im späteren Abend besuchten uns Einheimische und sangen mit uns in die Nacht hinein bis wir totmüde und heiser in unsere Zelte krochen.

Tag 4 - Schmuggeln

An diesem Morgen wurden wir von zwei Jägern auf der Jagd besucht. Da sie sich bereits zu weit weg von Ihrer Jagdhütte befanden und nicht vor Einbruch der Dunkelheit zurückfinden konnten, beschlossen Sie uns einen Deal vorzulegen. Der besagt: Sie unterrichteten uns in einigen Punkten der Pioniertechnik und dafür dürfen sie bei uns übernachten.

Wir gingen nachkurzer Zeit darauf ein. Man unterrichtete uns in folgenden Punkten: Seilkunde, Sanität, Fischen, Blachenkunde, Karten lesen, Wasserfilter bauen und Feuer entfachen.

Als wir diese Punkte beherrschten, konnten wir uns etwas ausruhen und uns auf den Nachmittag vorbereiten. Dabei lief und eine wilde Giraffe über unseren Platz. Natürlich wollten alle ein Foto mit dieser Giraffe machen.

Daher entschieden wir, dass wir uns bei unseren Freunden von Stamm erkunden, wo es geeignete Plätze zur Beobachtung von Giraffen gab. Dabei wurden wir von Schmugglern aufgehalten und wir mussten uns den Weg frei Kaufen.

Um an dieses Geld zu gelangen, mussten wir Elfenbeinpulver durch den Zoll zu den Professoren Elfen und Bein schmuggeln.

Dies wurde mit Bravur geschafft und wir gelangen sicher zu unseren Stammkollegen, welche uns Geschlechter getrennt ihre Gebräuche einführten.

Danach gingen wir müde und zufrieden schlafen.

Tag 5 - Die Spur

Frierend sassen wir im Esszelt und warteten auf einen Befehl. Schliesslich erzählten uns zwei Leiter, dass sie eine Tierspur gefunden hätten also machten wir uns auf den Weg das neue Tier zu finden. Auf dem Weg schiffte es in Strömen doch das konnte unserer Motivation nichts anhaben. Singend und gespannt liefen wir, liefen wir und liefen immer weiter. Am Abend, vom Tier keine Spur, hielten wir schliesslich an einer Scheune an und schlugen dort unser Nachtlager auf. Während einige von uns einen See beobachten gingen, hatten andere Freude am Spielen mit den anderen Zurückgebliebenen. Nach dem langen Weg waren wir sehr müde und schliefen früh ein.

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Tag 6 - Das Tier

Der nächste Tag brach an und wir stolzierten motiviert los um das Tier zu finden. Schon nach wenigen Minuten fanden wir es auf einem Stein am Wegrand. Das Tier begleitete uns nun die ganze Wanderung über, zurück zum Lagerplatz. Dort gab es ein feines Zmittag und danach ein entspannter Nachmittag mit Massagen, Schnitzen und anderem Krimskrams. Am Abend wurden dann noch Leute gesucht, die am kommeden Tag Arbeiten der Leiter übernehmen, da einige auf Nahrungssuche gehen müssen.

Tag 7 - Die Kinder sind an der Macht

Bäng, Schepper, Däng. Schon waren wir wach. Wir liefen müde zum Essen und mussten danach zum Aufwärmen Spiele spielen. Am Nachmittag gaben wir vollen Einsatz beim Gländi auf der Wassersuche. Als wir dies beendet haben putzten wir noch alles blitzblank für den Besuch am nächsten Tag. Jetzt freuten wir uns alle auf den Abend, denn dort wurde das Tanzbein geschwungen. Zusammen mit unserem schon lange ausgewählten Partner gingen wir in die Disco. Nach Tanz und Herzblatt machten wir uns auf in die Heia.

Tag 8 - Die Anderen

Heute wachten wir besser auf als sonst. Uns wurde von einer anderen Safaritruppe berichtet, die zu Besuch kommen würde. Aufgeregt begrüssten wir sie und machten sofort weiter mit dem Programm. Mit Spiel und Spass kamen wir am Mittag an und genossen es in der Sonne zu schlemmen. Danach zeigten wir stolz unseren Lagerplatz und als der schwere Abschied kam rissen wir uns zusammen und gönnten uns dann eine schöne Abkühlung. 

Tag 9 - Die Hyänen

In der Nacht auf heute wurden wir geweckt, als Hyänen all unser Profiant zu klauen versuchten. Trotz der Hilfe von Rangern, gelang es uns nicht das Essen im Dunkeln zurückzuerobern. Am Nächsten Morgen konnten wir dank zwei Lausbuben der Küche dennoch frühstücken, da sie ein anderes Safaricamp geplündert hatten. Später gelang es uns das Essen wiederzufinden und so konnten wir die Hyänen am Nachmittag zur Strecke bringen. Am Abend genossen wir dann einzeln den Abend mit unseren eigenen Gruppen und lachten, erzählten und freuten uns über den gelungenen Tag bis wir friedlich einschliefen.

Tag 10 - Der Gruppentag

Heute waren alle Gruppe alleine unterwegs und suchten ihr Lieblingstier:

Tatinkas & Kicher-Erbsen

Wir wurden von unserer eigenen Clairongarde geweckt und genossen schliesslich feine Pancakes.

Während des geniessens kamen wir auf die Idee ein Jublas next Top Model zu kühren. (Es waren unteranderem Models von Schottland und Mexiko dabei) Nach einem lustigen Mittag auf den Lagerturm entdeckten wir eine geheime Flaschenpost im See, in welcher ein Lageplan mit Tierspur eingezeichnet war.

Schliesslich fanden wir unser Tier, den Panda.

Fizzi Bubbeles

Nach übernachten unter freiem Himmel haben wir uns in der Badi Neuchâtel erholt. Auf dem Weg zur Wasserrutsche haben wir sogar einen seltenen Bargelefanten gefunden.

Vulkanis

Nach unserem feinen Fondue am Abend, legten wir uns in unseren Blachenschlafsack und schliefen wir tief und fest bis zum nächsten Morgen. Als wir schlussendlich aufstanden, wartete bereits ein üppiges Zmorge auf uns. Doch der Zug zu unserem Tier, watete nicht auf uns. Daher konnten wir es nicht so sehr geniessen.

Als wir nun im Zug nach Neuchâtel sassen, wurden wir alle wieder müde und schliefen wieder ein bisschen, damit wir im der Badi wieder fit genug sind, denn dort befindet sich unser Tier.

Als wir der Küste des Neuenburger-Sees entlangliefen, fanden wir unseren Küstentieger. Er musste natürlich mit auf die Rutschbahn.

Doch nach einiger Zeit wurden wir müde und kehrten wieder auf den Lagerplatz zurück.

Knallfrösch Tschiggibarks

Knallig wie wir sind haben wir unseren Gruppentag mit einem grossen Z’Nacht begonnen. Anschliessend bekamen wir noch ein fettes Frässpäckli.  Die Nacht verbrachten wir im Blachenschlafsack unter dem Sternenhimmel. Am nächsten Tag begaben wir uns auf die Suche nach dem Gepard. Seine Spur führe uns in die Badi in Neuchatêl.

Piranhas

Bei warmen Wetter und kühlen Getränken machten wir uns auf die beschwerliche Suche nach einem Safaritier. Wir fanden es und schossen mit ihm ein tolles Foto.

Sitting Bull & Füürabilers

Im Hallenbad von Saignelegier haben wir uns auf die Suche nach der afrikanischen Tiefseeforelle gemacht.

Team 15

Auf der Suche nach Tigern machten wir uns auf zum grossen Wasserloch in Biel. Um nicht am Geruch erkannt zu werden, mussten wir zuerst den Dreck von unseren Körpern waschen. Am Nachmittag haben wir dann nach langer und intensiver Vorbereitung endlich auch einen Tiger vor die Linse bekommen. So konnten wir voller Freude in unser Camp zurückkehren.

Abendprogram

Als alle wieder im Lager waren, mussten wir dem übermütigem Affen Pius die Stirn, in einer "Wetten, dass ...?" Show, die Stirn bieten. Lieder hatte er diesmal das Maul etwas voll genommen.

Tag 11 - Das Ende der Safari

Heute Morgen bekamen wir Besuch von einem afrikanischen Tanzzirkus, welcher uns noch ein letztes Mal die afrikanische Kultur näherbringen wollte. Sie hatten noch einen Spezialgast, den Discovogel. In ihrer Show wurde mit uns Getanzt, unteranderem Limbo, den irischen Hochzeitstanz und den Tanz des Volkes.

Am Nachmittag hatten die Big Fives (Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn) etwas zu klären, dabei brauchten sie unsere Hilfe. Es ging darum, wer die Vorherrschaft über die Big Fives und somit über die Tiere hat. Wir mussten, mit Hilfe des Dachverbandes der Tierschützer und der Verbände des jeweiligen Tiers, das jeweilige Tier möglichst bekannt unter der Menschheit machen. Dafür müssten wir uns Ansehen erspielen und danach in der Börse gegen gute oder schlechte Zeitungsartikel eintauschen.

Als auch dies erledigt war, war es am Feiern, denn dies war unser der letzte richtige Abend auf Safari. Dafür machte unsere hervorragende Küche extra etwas Spezielles zu Essen. Paella mit Meerestieren und Fleisch.

Hier noch ein sehr grosses Dankeschön an unsere Küche, welche dies hervorragend gemacht haben. DANKESCHÖN

Tag 12 - Die Aufräumungarbeiten starten

Heute Morgen begannen die Aufräumarbeiten, wo alle tatkräftig mithalfen. Einmal mehr konnten wir schönstes Safariwetter geniessen. Am Abend assen wir feine Hähnchen aus dem offenen Feuer und liessen das Lager nochmals Revue passieren.

Tag 13 - Heimreise

Nun verabschiedeten wir uns endgültig von unserem Lagern und unseren Tieren. Dabei herrschte eine "super gute Jubla-Stimmung" und alle freuten sich auf das Bett und das WC Zuhause.

Sponsoren SOLA 2016

Vielen Dank an unsere grosszügigen Sponsoren.