Sommerlager 2017

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Sonntag – Das Donnerwetter

Nach einem interessanten Gottesdienst mit dem ersten Auftritt der neu zusammengestellten und eingekleideten Clairongarde sowie der Vorstellung von Beni (Bruder Bonifazius Pontifex), bei dem sich der Pfarrer ein Lachen verkneifen müsste, wurde der Car vorgefahren und das SOLA ging endlich los.

Da das Wetter nicht wie gewünscht mitspielte, wurde unsere geplante zweitägige Anreise gekürzt, sodass wir bereits am Sonntag in der zerstrittenen Urschweiz ankamen. Bei der Ankunft wurden die bereits errichteten Bauten von Allen bestaunt.

Trotz der gekürzten Wanderung waren wir alle ziemlich Müde und gingen nach ein paar Hosensackspielen schlafen, damit wir für unsere kommenden Aufgaben gewappnet sind.

Montag - BausTell

Nach einer entspannten aber regnerischen Nacht mussten die Bauten unseres Dorfes errichtet werden, damit wir für die nächsten Tage gewappnet sind. Am Mittag kommt endlich Bruder Bonifazius Pontifexs Brieffreund Willhelm Tell in unser Dorf, informierte uns über den aktuellen Stand der Streiterei und machte sich ein Bild unserer Infrastruktur.

Damit Recht und Ordnung im Dorf herrscht, wurden uns die aktuell geltenden Lagerregeln vorgestellt.

Dienstag – Beni und Tell in Ketten

Da wir gestern unsere Bauten bereits fertigstellen konnten, machten wir uns einen schönen gemütlichen Morgen. Wir duschten und bräunten uns in der Sonne, welche uns nun immer mehr verwöhnte.

Doch obwohl sich das Wetter von seiner schönen Seite zeigte, betrübte etwas Anderes unsere Stimmung. Der Dorfälteste von Uri musste Benni und Tell verhaften, da die beiden vergessen hatten die nötigen Bewilligung für unser Treiben einzuholen.

Er nahm es gelassen und gab uns bis am Ende des Nachmittages Zeit, um die benötigten Bewilligungen einzuholen. Danach würde er die beiden wieder frei lassen.

Die Polizei und einige Gangster waren mit der lockeren Entscheidung des Dorfältesten nicht einverstanden und wollten unser Vorhaben verhindern. Trotzdem haben wir es geschafft, die nötigen Bewilligungen bei der DIÄP (Departement für Innere und Äussere Propaganda) einzuholen. Leider haben sich in der Zwischenzeit die Urkantone definitiv zerstritten und das Bündnis (Rütlischwur) aufgelöst.

Um auch für wichtige Aufgaben der Leiter einen Plan B zu haben, kürten wir am Abend in einigen Disziplinen den besten Ersatz.

Während den Disziplinen wurde unser Lager durch Gesslers Späher beobachtet. Mit höchster Wahrscheinlichkeit waren dies erst die Vorboten, auf welche sicher noch mehr Feinde folgen werden. Er will ziemlich sicher die aktuelle Schwäche, aufgrund der Situation in der Schweiz, ausnutzen.)

Trotz der drohenden Gefahr gingen wir schlafen - denn ein unvorbereiteter Kämpfer ist besser als ein müder.

Mittwoch – Tschau Seppel

Wie erwartet, zeigte sich die Armee von Gessler während des ganzen Tages nicht mehr. So konnten wir uns auf die Friedensverhandlungen zwischen den Urkantonen fokussieren.

Zuerst mussten wir unsere Kompetenz gegenüber den Urnern beweisen. Dies machten wir durch einen Wissenscheck in einem Matratzengame.
Diese Aufgabe meisterten wir mit Bravour. Daher erklärte sich der Urner Dorfälteste bereit, mit den anderen Dorfältesten zusammenzusitzen um die Zusammenarbeit gegen Gessler und andere Gefahren sowie die Erneuerung des Rütlischwures zu diskutieren.

So ging es nach Schwyz, dem nächsten Kanton auf unserer Liste. Dort wurde unsere Gefechtsstrategie in einem Jass-Spiel gegen den Jasskönig Sepp geprüft. In einem spannenden Geländespiel konnte jede Gruppe ihre eigenen Karten erspielen und sich so ein Deck für den Abschluss-Jass zusammenstellen.

Auch dies stellte für uns kein Problem dar. Die beiden Dorfältesten waren von uns so überzeugt, dass Sie uns bei einem allfälligen Angriff Gesslers die jeweilige Armee bereitstellten würden. Zudem haben diese beiden Kantone untereinander wieder Frieden geschlossen und wollen mit uns zum Glück auch den Rütlischwur erneuern.

Nun war es Zeit den Zwischensieg zu feiern. Daher veranstalteten wir am Abend ein Lagerfeuersingen und durften am Schluss sogar noch eine Schoggibanane geniessen :-)

So fehlt für das nur noch der letzte Kanton: Unterwalden. Um diesen werden wir uns am nächsten Tag kümmern.

Donnerstag - CH-Rütlischwur

Nach den gestrigen Fest am Lagerfeuer müssen wir den Morgen etwas langsamer angehen. Da bei uns auch die Hygiene nicht zu kurz kommen darf, fand ein Hygiene-Morgen mit Dampfbad, Dusche, Gesichts- und Handpeeling und einem ausgiebigen Zähneputzen inkl. Aerobic (sog. Toothbrush-Aerobic) statt.

Am Nachmittag erschien die Unterwalder Dorfälteste – auch bei ihr war das Ziel, Sie von uns zu überzeugen umso den Rütlischwur zu erneuern. Die Dorfälteste teilte uns mit, dass sich unter all den Kindern auch Unterwalder befinden. So mussten wir in einem Spiel diese Kinder ausfindig machen und anschliessend mit Hilfe von einer Seilbrücke von Unterwalden zu uns nach Altdorf bringen. Die Dorfälteste war von unserem Engagement so überzeugt, dass Sie kurzerhand entschied, sich uns auch direkt anzuschliessen.

Da sich nun alle Kantone wieder bestens verstehen, können die Vorbereitungen für den Rütlischwur beginnen. Also wanderten wir zum Rütli und schlugen dort unser Lager auf. Doch leider verspätete sich der Dorfälteste von Uri, sodass wir früher als geplant unsere Schlafplätze bezogen und die Nachtruhe einkehrte.

Doch mitten in der Nacht erschien er trotzdem noch. Wir wollen so schnell wie möglich den Rütlischwur durchführen, da uns Gessler bereits auf den Fersen ist.

Natürlich platze Gessler mitten in die Zeremonie und drohte uns: "Löst diesen Schwur sofort wieder auf, sonst werde ich euch mit der ganzen Habsburger-Armee überrollen!" Da wir mit dieser Drohung gerechnet haben, packten wir unsere Geheimwaffe aus: Die Hampelmänner. Diese Bewegung war für Gessler so einschüchternd, dass er sich schnell aus dem Staub machte.

Freitag – Gesslers erster Streich

Am Morgen danach wurde der erste Streich von Gesslers Plan sichtbar. Unser gesamter Essensvorrat ist weg. Doch einige Zutaten konnten noch nicht aus dem Lager gebracht werden und sind immer noch bei den Spitzeln. Diese galt es Herauszufinden und ihnen die Vorräte abzunehmen. Zufällig waren es genau das Richtige für Äplermagronen. Diese Schmeckten nach diesem Programm noch besser als sonst.

Am Nachmittag mussten wir unsere Umgebung erkunden. Für dies mussten wir uns bei Kartographen eine Karte erspielen.

Nun da wir nun die Umgebung kennen, können wir uns auf die Schlacht mit Gessler vorbereiten.

Samstag – Kinder- und Leitertag

Am Morgen fanden wir einen Spion, welcher von Gessler an einen Baum gebunden wurde. Während die Leiter sich aufteilten um in der näheren Umgebung nach weiteren Spionen Ausschau zu halten, schauten die Teamler, welche während ihrem Teamlager auch den Weg zu unserem Lagerplatz gefunden haben, dass die Vorbereitungen zur Schlacht und der Spass nicht zu knapp kommen. Natürlich durfte die legendäre Kinderdisco am Abend nicht fehlen.

Sonntag – Der Späher

Nach erfolgreicher Suche kamen die Leiter wieder auf den Lagerplatz und luden zu einem grossem Zmorgen ein. Dort wurde der gefundene Späher ausgefragt.

Die Befragung ging nur kurz, denn wir hatten den sogenannten «Plagöri» Ben in unseren Reihen. Er wickelte den Späher so um den Finger, dass dieser sofort einwilligte, uns die Grösse des Heeres von Gessler zu übermitteln. Dies macht er mit verschiedenen Hinweisen, welche er uns hinterlegen wird.

Um diese Hinweise zu finden, teilten wir uns in die verschiedenen Jubla-Gruppen auf und gingen unsere eigenen Wege.

Montag – Die Hinweise

Nach und nach fanden alle Gruppen die Hinweise, die Einen auf der naheliegenden Staumauer, in der Badi, am Fluss oder auf dem Lagerplatz.

Daraus ergab sich die Grösse des Habsburgischen Heeres von 40'000 Kriegern. Damit wir mit diesem Heer mithalten können müssen wir möglichst viele Personen zusammentreiben.

Zum Glück haben wir bereits Einige gesammelt. Zusätzlich sichert uns der Bund 25'000 Krieger zu.

Nun hoffen wir, dass Gessler uns noch nicht zu früh angreift, damit wir uns noch optimal darauf vorbereiten können.

Dienstag – Traditionen

Da nun die Truppen der Urkantone bereits vergeben wurden, müssen wir uns an die anderen Kantone und deren Truppen wenden. Wie bei den Urkantonen, gelang uns dies spielend leicht.

Dank diesen Truppen haben wir beinahe genug Krieger, um gegen das Heer der Habsburger anzutreten.

Am Nachmittag lernten wir verschiedene Aufgaben der Überlebenskünste, welche uns im Falle eines Scheiterns helfen werden.

Mittwoch – Das Weichei Gessler

Heute Morgen sind wir uns ziemlich Siegessicher, daher übten wir einige Kriegs- und Siegestänze ein.

Doch als der Nachmittag kam, ist unsere Sicherheit bereits wieder verfolgen, denn uns wurden wieder erwarten nicht genügend Krieger bereitgestellt. Doch Tell und Benni wussten uns wieder Siegessicher zu stimmen, denn Sie erhielten die Information, dass sich Gessler mit einem kleinen Gefolge in unserer Nähe aufhielt.

Diese Situation nützten wir aus und entführten Gessler. Nach langen Verhandlungen überzeugten wir Ihn die Souveränität der Schweiz gegen sein Leben einzutauschen.

Nach dem der Deal geschlossen wurde, rannte er weg und wurde nie wiedergesehen.

Dies Feierten wir am Abend mit einem Spaghettiplausch und dem bunten Abend.

Nun geht es ans Aufräumen und auf den Weg nachhause.

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